[ Gegen Extremismus ] Startseite ] ->[ Pressearchiv ] ->[ Meldung 2013-07-01-12-41-20 ] Montag, 25. September 2017 6:07 Uhr

Montag, 01. Juli 2013 - JU möchte „allergiefreies“ Kronach


Immer mehr Menschen leiden unter Allergien gegen Lebensmittel. Die Junge Union Kronach sieht darin nicht nur einen Fluch, sondern auch einen möglichen Segen für die Stadt Kronach. Geht es nämlich nach dem JU Ortsverband soll Kronach bald „allergiefrei“ sein und mit diesem Slogan neue Einwohner und Touristen anziehen.
So hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) das Modellprojekt "Entwicklung von Leitfäden und Zertifizierung allergikerfreundlicher Kommunen" initiiert. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erarbeitete ECARF einen Maßnahmenkatalog, der Kommunen eine allergikerfreundliche Ausrichtung ermöglichen soll. Dieser Katalog richtet sich an Hotels, Restaurants, Cafés, Bäckereien und Supermärkte, die qualitätsgesicherte, allergikerfreundliche Angebote schaffen sollen.
JU Kreisvorsitzender Markus Oesterlein, der die Anregung dazu hatte, sieht darin ein mögliches Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Kronach. „Kronach kann Pionier auf diesem Feld sein! Kronach muss diese Chance nutzen!“, so Oesterlein. Auch JU Ortsvorsitzender Matthias Foidl unterstützt Oesterleins Idee. „Damit können wir mehr Touristen in unsere Region ziehen und dem gesamten Landkreis stärken.“, meint Foidl.

Laut Oesterlein gibt es allerdings mehrere Voraussetzungen für die Verleihung des Titel "Allergiefreundliche Kommune". So muss zum einen die Stadtverwaltung den ECARF-Siegelerhalt befürworten und unterstützen. Zum anderen müssten sich Hotels, Restaurants, Cafés, eine Bäckerei und ein Lebensmittelgeschäft beteiligen. "Wünschenswert wäre auch die Beteiligung von Fleischereien und Friseuren", ergänzt JU Ortsgeschäftsführer Jörg Schnappauf.

Die JU Stadträte Jonas Geissler und Daniela Fischer-Petersohn werden demnächst einen Antrag in den Stadtrat zu diesem Thema einbringen. "Dieser Antrag soll den Stein ins Rollen bringen, damit Kronach zusätzliches touristisches Potential erschließen kann“, so Geissler. Fischer-Petersohn schlägt zusätzlich den Einsatz von pollenarmen Pflanzen im öffentlichen Stadtgebiet vor.


     
 

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